PROJEKTE

Projekte 2018:

Gangway e.V. ist einigen Clubmitgliedern auch noch durch die Kontakte von Anette Weller und Alexandros Tassinopoulos bekannt. Dank der erneuten Initiative der beiden unterstützen wir das Team Reinickendorf bei ihrer Straßenarbeit mit Jugendlichen. Speziell richtet sich unser Beitrag an ein Fußballtraining mit geflüchteten Jugendlichen mit dem Ziel des Aufbaus einer Mannschaft. Unterstützt wird diese Initiative durch ein unentgeltliches Training eines Profi-Fußballers. Da die Jugendlichen zumeist in Straßenschuhen trainieren, unterstützen wir konkret die Anschaffung von Fußballschuhen.

Perspektivisch soll mittelfristig auch ein Projekt zum Thema Schwimmen unterstützt werden. Der Anstoß hierzu kommt von unserer rotarischen Freundin Claudia Nagel. Bei diesem Paten-Projekt ist die Idee, Kindern aus finanziell schwachen Familien Schwimmkurse zu ermöglichen. Unser Präsident Goesta Ritschewald wird sich hierbei insbesondere auch der Frage „Bindung junger Väter“ an Kleinstkinder durch Schwimmaktivitäten annehmen.

Unser rotarischer Freund Joseph Hoppe hatte Conny auf ein geplantes und derzeit anlaufendes Pilotprojekt des Museums für Verkehr und Technik hingewiesen. Da Kinder und Jugendliche mit Lernschwierigkeiten zu den oft komplexen Ausstellungsinhalten und Präsentationen nur schwer Zugang finden, arbeitet der Bereich Bildung daran, ein Format zu entwickeln, das jungen Menschen mit Lernschwierigkeiten die Chance zur eigenständigen Erkundung des Museums geben soll.


“Rock Your Life!” hatte sich bereits vor einiger Zeit mit einer jungen, dynamischen Gruppe von Studentinnen und Studenten an einem Rotarischen Abend bei uns vorgestellt. Wir haben die Aktivitäten dann etwas aus den Augen verloren und Dank einer Initiative von Conny Masuhr wurde der Kontakt wieder aufgenommen.

ROCK YOUR LIFE! Berlin unterstützt in Zusammenarbeit mit drei Schulen junge Menschen aus sozial, wirtschaftlich und/oder familiär benachteiligten Hintergründen beim erfolgreichen Start in ihrer Zukunft. Zu diesem Zweck werden sogenannte Mentoring-Beziehungen zwischen Studierenden und Schülern geschaffen. Die Initiative qualifiziert die Mentoren, die dann über einen Zeitraum von zwei Jahren je einen Schüler kontinuierlich, Eins-zu-Eins, während der beiden letzten Schuljahre begleiten.

Wir haben uns im Vorstand und Stiftungsrat entschlossen, Wochenendseminare für die Trainings der Studierenden (Mentoren) finanziell zu unterstützen.

Weitere Informationen sind auf der Homepage https://rockyourlife.de/ zu finden.


PROJEKTE 2016:

Die selbstständige Stiftung Rotary Club Berlin-Humboldt fördert bereits seit Jahren gemeinsam mit dem RC Berlin-Humboldt insbesondere Projekte der frühkindliche Bildung. Ziel ist es dabei, Vorhaben in Berlin zu fördern, die die kindliche Bildung zu einem frühest möglichen Zeitpunkt gewährleisten und gleichzeitig Eltern auf ihre Bildungs- und Erziehungsaufgabe vorbereiten. Bereits seit 2014 besteht dabei eine enge Zusammenarbeit mit der Ruck Stiftung des Aufbruchs.

Projekt Minimuse

In der Flüchtlingsnotunterkunft Marburger Straße bietet das Projekt Minimuse Kindern und Jugendlichen seit 2016 die Möglichkeit zur kreativen Betätigung in Kunstworkshops. Geleitet werden die Kurse von ehrenamtlich tätigen freischaffenden Künstlern. Mit der finanziellen Unterstützung durch den Rotary Club Berlin Humboldt können die notwendigen Materialien für die Kunstworkshops angeschafft werden.

Deutschkurse von Frauen für Frauen

Ebenfalls gefördert wird die Initiative Deutschkurse von Frauen für Frauen im Gemeindehaus der Evangelischen St. Markus-Gemeinde am Berliner Ostbahnhof. Hier erlernen geflüchtete Mütter bei ehrenamtlichen Lehrerinnen die deutsche Sprache , während ihre Kinder im Gemeindehaus betreut werden. Von den Spendengeldern der Stiftung Rotary Club Berlin Humboldt werden die hierbei entstehenden Sachkosten bestritten.

VIVA FAMILIA! 

Das Projekt VIVA FAMILIA! ermutigt Eltern das Singen und Erzählen aktiv in den Familienalltag zu integrieren. Es schafft ein Bewusstsein dafür, wie Erzählen und Singen dabei hilft, den Alltag durch Rituale besser zu bewältigen und gleichzeitig die Sprachentwicklung zu fördern.Diese Förderung sollte überall dort ansetzen, wo überhöhter Medienkonsum, familiäre Belastungen und elterliche Überforderung Defizite entstehen lassen. Denn Sprache ist ein Bildungsschlüssel und eröffnet einem Kind die Chance, vorhandene Bildungsmöglichkeit zu nutzen und ein verantwortungsvolles Mitglied unserer Gesellschaft zu werden.

FILINA-Kurse

In dem Kursprogramm FILINA lernen frischgebackene Eltern das Singen als wohltuende Interaktion mit ihrem Kind kennen. Das Kursangebot trägt dazu bei, bei den Eltern eine Grundlage für eine ausgeglichene und vielseitige Erziehung und Betreuung ihrer Kinder zu schaffen. In diesem Jahr findet das Kursprogramm statt beim Netzwerk Gesunde Kinder Oberhavel, am PrimaVita Gesundheitszentrum Berlin und am Pestalozzi-Fröbel-Haus Berlin. FILINA – Hayatýnýz için! (FILINA – Für dein Leben gern!). Zusammen mit dem gemeinnützigen Verein Aufbruch Neukölln baut die Ruck-Stiftung des Aufbruchs ein Kursangebot für türkischstämmige Familien mit Kleinkindern von 0-3 Jahren auf.Unter Einbeziehung der Themen Singen und Erzählen dienen die Kurse dazu, ein Bewusstsein zu schaffen für die Wichtigkeit der Sprachförderung und Hilfestellung zu geben im Umgang mit Zweisprachigkeit. Neben der Ermutigung zur Sprachförderung hat das Kursangebot einen besonderen Schwerpunkt im Aufbau von Vertrauen in die bestehenden Bildungsangebote.

Schulungen für ehrenamtliche Familienpaten und Elternbildung 

Die Patenschulungen der Ruck-Stiftung zu den Themen Sprachförderung, Alltagsrituale und Familiäre Kommunikation erfreuen sich bei den ehrenamtlichen Familienpaten unserer Partner großer Beliebtheit. Bereits 2014 veranstaltete die Ruck-Stiftung zehn Schulungen gemeinsam mit den Kooperationspartnern Känguru (Diakonisches Werk), Netzwerk Gesunde Kinder Oberhavel und dem Sozialdienst katholischer Frauen.

Analog zu den Patenschulungen entwickelte die Ruck-Stiftung 2014 mit den Spendengeldern eine Weiterbildung für Erzieher und Erzieherinnen, die sich dem Thema Elternbildung und Sprachförderung durch Singen und Erzählen widmet. Die ersten Workshops wurden 2014 gemeinsam mit dem Pestalozzi-Fröbel-Haus durchgeführt und seitdem kontinuierlich weiter ausgebaut.